Technik Tipps und Erfahrungsberichte zur FZR

Auf dieser Seite werde ich alle Informationen zur FZR zusammen tragen die mir die Leser meiner Homepage zukommen lassen. Ich kann nur von dem berichten was ich selbst mit diesem Motorrad erlebt habe (in der History), und darum bin ich natürlich auf eure Mithilfe angewiesen! Für die Richtigkeit der in den Texten der verschiedenen Autoren genannten Info´s garantiert natürlich niemand.

Wenn ihr also weitere Infos / Erfahrungen zu diesem Motorrad habt schreibt mir.


Autor: Stefan Hoffart / Kontaktinformation bei den Umbauten


Motor:
Laufleistungen über 100 tkm sind damit ohne weiteres zu schaffen,
regelmäßig Ölwechsel (nur Teil Synthetik Öl verwenden 10W40), und nicht jagen wenn er kalt ist. Bei Einsatz im hohen Drehzahlbereich Ventilspiel, besonders im Einlassbereich, im Auge behalten. Ventilspiel immer an die äußere Grenze einstellen, also EL 17-20 und AL 30.
Lima Regler gegen Zubehörteil tauschen, die halten in der Regel.
Falls es Probleme mit der Kupplung gibt, passt mit einigen Umbauarbeiten, die Kupplung der 98er yzf 600 (Rollenlager mit verbauen). Die Kupplungsbetätigung habe ich von der KTM LC4, als Nachbau von Magura verbaut, passt ohne größere Probleme, Handkraft minimiert sich extrem . Als Hebel verwendete ich einen von der XJR mit Einstellungsmöglichkeit, dieser muss allerdings erst passend gemacht werden. Mit Dynojet habe ich gute Erfahrungen gemacht. Auf keinen Fall die Gummistutzen im Luftfilter abschneiden! Splitfire oder Iridiumkerzen machen sich ebenfalls ausgezeichnet. Die späteren Modelle besitzen keinen Ölkühler mehr, wirkte sich im Wettbewerb sehr nachteilig aus, mein Vorschlag Nachrüsten. Offene Auspuffanlagen machen Krach und bringen keine Leistung, im Gegenteil, das selbe gilt für offene Luftfilter.
K&N Filter und einen Legalen Sportauspuff samt Krümmer spart Gewicht und bringt was.
Ich habe eine erleichterte Kurbelwelle, leichtere Kolben und eine Sportnockenwelle in Verbindung mit Titanschrauben verbaut, fahre den Motor jetzt schon 30.000 km mit einem Spitzenmäßigen Leistungsgewicht, so das sich manche 1000er wundert.


Übersetzung:
Ist serienmäßig zu lang, vorne 14, für ganz eilige auch 13 Zähne verbauen, dann aber aufpassen, der rote Bereich kommt schneller als man denkt. Ich habe komplett auf 520er Teilung umgestellt, was nur Vorteile brachte, (abgesehen von den Kosten)
Die Bekannten Getriebeprobleme traten bei mir noch nicht auf.


Fahrwerk:
Federelemente sind vorne und hinten schnell an ihren grenzen, ich habe mit Wilbers sehr gute Erfahrungen gemacht. Das Federbein verrichtet meiner Meinung nach seine Arbeit besser als das teuere Öhlins Teil, welches ich vorher gefahren hatte. Ein Umbau auf 17“ für das Hinterrad bietet sich an, alleine weil es dafür die Aktuellen Reifen gibt. Aber dran denken, die Höhe hinten wird geringer, also vorne auch tiefer werden,(Gabel durchschieben)
Und oder Schwinge gleich beim Umbau steiler stellen. Die Schwinge der 4jh, sowie auch die Schwingen der, yzf750 und der fzr1000 3LA lassen sich nach einigen Umbauarbeiten einbauen, aber immer peinlich auf die Rad- und Kettenflucht achten.
Das untere Federbeinlager schlägt schnell aus und kostet ein Haufen Geld, ich habe es gegen zwei kleine Kugellager getauscht, funktioniert spitzenmäßig, erfordert aber schon einige Schrauberkenntnisse, was übrigens auch für den Schwingenumbau gilt. Gabeln passen von den älteren Modellen (bis ca.98) fast alle, FZR XJR V-max usw., auch USD allerdings sehe ich das als argen Stilbruch. Ich habe die besten Erfahrungen mit der Gabel der 90 Fzr 1000 3LE gemacht, allerdings müssen dann 320er Scheiben verbaut werden. Ich empfehle keine Zubehör Lenkkopflager zu verbauen.

Fazit:
Sehr gutes Motorrad ohne größeren Schwächen, bei Umbauarbeiten sollte man wissen was man macht, und was man will, gutes Werkzeug haben und am besten eine Drehmaschine besitzen.
Abspecken bringt mehr als Motortuning, am leichtesten sind die Teile die nicht da sind!
Ich habe mir bei jedem Umbau, bei jedem Teil und jeder Schraube die Frage gestellt, brauche ich das unbedingt, wenn ja wie kann ich es leichter machen.
Erst wenn das gemacht ist mit Motortuning beginnen. Rotierende Teile besonders im Auge haben, wenn sie Leicht sind wirken sie sich in vielerlei Hinsicht positiv aus
 


Autor:  Hans-Jürgen Hochkamp

vorab ein paar kleine Infos - ich bin kein Rennstreckenfreak und fahre lieber durch die Dolomiten. Das Mopped, eine 1993er 3HE, habe ich im Oktober 1999 bei km-Stand 11000 gekauft. Mittlerweile sind 25000km auf dem Tacho und ich finde die FZR immer noch gut.

Hier meine Erfahrungen mit dem Mopped:

Reifen :
Vorne : Metzler Z1 110/70 ZR17 54W TL MEZ1 Front MBS Radial - 2.30 BAR
Hinten : Metzler Z1 150/60 ZR18 67W TL MEZ1 Steel Radial - 2,6 BAR
Diese Metzler Kombination ist ok, handlich, Grip ok. Der Hinterradschlappen hat bei mir ca. 7000km gehalten. Mit dem Druck auf den Reifen sollte man
experimentieren, da sich die Eigenschaften des Reifens bei +- 0,2 Bar radikal ändern. Die oberen Angaben entsprechen meinem "Gusto".

Vorne : Bridgestone BT010F 110/70 ZR 17 (54W) sl - 2,5 BAR
Hinten : Bridgestone BT010R 150/60 ZR 18 (67W) sl - 2,6 BAR
Dieser Reifen ist SPITZE. Superhandlich - das Mopped fällt fast von allein in die Kurven, Grip 1a. Diese Reifen habe ich erst seit 500 km drauf - es
zeigt sich aber, daß diese Schlappen bezüglich Handlichkeit und Grip das Beste sind, was man für dieses Mopped bekommen kann. Nebenbei waren die
Reifen günstiger als die Metzler Z1.

Fahrwerk :
Über die Yamaha Gabelfedern sollte man kein Wort verlieren. Bei Polo gibt es passende progressive Wilbers Federn (90 Euro) und das passende Gabelöl SAE
10. Nach dem Einbau dieser Federn mit 150 mm Luftkammer (Dank an Schwager Horst) war das Brems- und Fahrverhalten des Motorrads nicht wieder zu
erkennen. Kein Durchschlagen mehr beim Bremsen auf schlechten Straßenbelägen und ein ansonsten tadeloses Fahrverhalten.

Motor:
Einzige Änderung am Motor war das Motoröl. Ich fahre nun mit einem teilsynthetischen 10W40. Die Kupplung rutscht nicht und ich habe derzeit einen Ölverbrauch von weniger als 0,5 l auf 1000 km.


Autor: Michael Welter

Ich fahre eine 3HE, Bj. 93. Gekauft habe ich sie mit ca. 20000 km, jetzt hat sie 40000 km auf dem Tacho. Sie wird hauptsächlich auf der Grand Prix Strecke Nürburgring und auf der Nordschleife gefahren. Auf der Straße eigentlich nur zur An- und Abfahrt zum Ring.

Motor:
Den Motor ( Ventile und Vergaser) lasse ich bei Ijushin – Motorsport (1-Mann Betrieb, Ex-HRC-Mechaniker) in Neuss einstellen. Übrigens sehr empfehlenswert. Der Motor läuft im Originalzustand. Von km 20000 bis km 25000 bin ich Bel - Ray gefahren, Ölverbrauch ca. 1 l / 1000km, inklusive Kupplungsrutschen bei kaltem Motor. Seit km 25000 fahre ich Motul 5100 SAE 10 W40 ( Ijushin-Empfehlung) Verbrauch jetzt ca. 0,5 l / 1000 km, ohne Kupplungsrutschen. Alles bei relativ extremer Fahrweise. Geändert habe ich die Übersetzung und den Auspuff Übersetzung vorne einen Zahn weniger ( 14). Macht sich in der Beschleunigung aus engen Kurven ( Aremberg, Bergwerk usw) wirklich bemerkbar. Man braucht sich nicht vor neueren 600 ern zu verstecken. Max Speed liegt jetzt bei 230 ( lt. Tacho)

Auspuff:
Acrapovic Racing Carbon ( ohne ABE ) Macht sich im oberen Drehzahlbereich gut bemerkbar. Der Motor dreht jetzt wesentlich " freier" hoch. Unter 8000 allerdings läuft sie wie der berühmte Sack Muscheln, aber man kann halt nicht alles haben. Außerdem bringt er einen nicht unerheblichen Gewichtsvorteil, denn er wiegt nur 1,5 kg. Die Geräuschentwicklung hält sich in Grenzen, wenn man im öffentlichen Straßenverkehr nicht die Sau rauslässt und auf dem Ring störts eh keinen.

Fahrwerk:
Die einzige Fahrwerksänderung besteht aus Wilbers-Gabelfedern, ( 10er Öl, Luftkammer 140 mm) da die Originalfedern doch Recht weich sind, und bei hartem Anbremsen oder starker Kompression durchschlagen.Hinten fahre ich immer noch mit dem Originalfederbein, Stufe 5. P.S. ich wiege 70 kg, nur so zur Info. In dieser Kombination ist das Fahrwerk recht gut, außer einem etwas "teigigen" Gefühl in langen schnellen Kurven ( z.B. Flugplatz), unangenehm aber nie gefährlich. Es wäre wahrscheinlich mit einem anderen Federbein zu beseitigen, aber das ist mir der Preis nicht wert. Zum 2 Personenbetrieb kann ich leider keine Auskunft geben, keine Erfahrungen. Wirklich unangenehm sind die starken Lastwechselreaktion, daher habe ich mir angewöhnt die Kurvengeschwindigkeit mit der Hinterradbremse zu korrigieren. Gegen die Lastwechselreaktionen habe ich auch noch kein Mittel gefunden. Falls mir da jemand weiterhelfen kann, bitte mailen. Danke.

Bremsen:
Vorab, ich fahre die originalen Bremsscheiben, also nicht schwimmend gelagert, kann also zu den schwimmend gelagerten keine Auskunft geben. Allerdings bin ich mit den normalen so zufrieden, das ich auch nicht wechseln werde. Vorne habe ich Stahlflex montiert und fahre SBK- Beläge. In dieser Kombination ist die Bremse gut dosierbar, und es gibt auch nach einigen schnellen Runden noch kein Fading. Die Handkraft ist aber recht hoch, es ist also keine "Zweifinger- Bremse", ausserdem müssen sie warmgefahren werden. Man gewöhnt sich aber daran. Hinten fahre ich Originalbeläge. Die Brembo oder SBK-Beläge sind hinten zu schlecht kontrollierbar. Und wer schon mal ein paar Hinterradrutscher hatte, weiss wie wichtig das ist.

Reifen:
Das wahrscheinlich heikelste Thema bei der FZR. Ich habe einige Kombinationen ausprobiert, ich schreibe sie einfach mal auf, ihr könnt euch ja das beste raussuchen.

Original 110 / 130 Michelin
Für sportliche Fahrer fürchterlich, für Langstreckenfahrer perfekt. Null Grip, dafür hält er ewig, und ewig ist wahrscheinlich nicht übertrieben.

110 MEZ 1 / 150 MEZ 1
Gut fahrbar, annehmbarer Grip, sehr handlich.

110 MEZ 1 Racing / 150 MEZ 1 Racing
Meiner Meinung nach die beste Kombination. Sehr handlich, Grip bis zum Abwinken. Die Racing – Mischung ist nicht straßenzugelassen, aber ich glaube nicht das es einen "Freund und Helfer " gibt, der den Unterschied erkennt. Für die Größe gibt es bei Metzeler eine Reifenfreigabe.

120 MEZ1 / 160 MEZ 1
Unnötig. Der Grip ist, wenn überhaupt, nur unwesentlich besser, aber das ganze Motorrad wirkt irgendwie störrischer, man muss wesentlich mehr Kraft zum Umlegen einsetzen. Der Vorteil des spielerischen Handlings der FZR ist weg.


Autor Marcel Zirwes:

Fahrwerk:
Orginalfederbein hinten war nach 25000 km am Ende.Das White Power Federbein fuer 800 DM ist wirklich gut. Hab ich jetzt schon
seit 55000 km drin. Die White Power Gabelfedern (180DM) bieten mehr Progression, wiegen aber 1 kg mehr als Orginal.

Antrieb:
Aufgrund des kleinen vorderen Ritzels (15 er) verschleisst die Orginal 520er Kette verdammt schnell (oft schon nach 10000 km). Die 530 er Kette lohnt hier auf jeden Fall (50DM teurer 150 Gramm schwerer). Die haelt bei mir schon ueber 25000 km. Falls man lange Urlaubfahrten macht, kann man davuer vorne auch ein 17er Ritzel verwenden (gibts bei Polo, Hein Gericke... fuer 10 DM). Der Motor
dreht dann bei 120 im 6.ten Gang nur noch 4800 1/min und verbraucht dabei unter 5 Liter Benzin auf 100 KM.

Bei sportlicher Fahrweise sollte man das Ventilspiel nach 15000 km ueberpruefen, da gerade das Einlassnockenspiel oft zu eng ist.

Motor:
Wenn man den Motor ordentlich warmhrt, ist er sehr haltbar. (Meine ersten Kolben hiehlten 80000 km.) Das Getriebe ist meistens etwas anfaelliger, da es urspruenglich fuer die FZR 400 entwickelt wurde. Ich hatte nach 55000 km einen Lagerschaden der Getriebewelle. Dabei kann man dann gleich einige Zahnraeder tauschen. die dann meist schon Kariesbefall (Pitting) haben. Und da der Motor dann eh schon offen ist kann man auch noch die Ventile einschleifen, die nach ca 40000 km leicht undicht werden.

Vollsynthetikoel beseitigt das Kuplungkleben bei kaltem Motor (Kupplung trennt beim Gangeinlegen trotz gezogener Kupplung nicht richtig. Falls wie bei Dir Kupllungsrutschen auftritt (bei den Drehzahlen mit dem hoechsten Motordrehmoment 7000-9000 1/min.), kann man einfach eine weitere Kupplungsstahlscheibe in den Kupplungskorb einlegen (also an einer Stelle zwei hintereinander). Das erhoeht die Anpresskraft der Kuplungsfedern. Damit kann man auch das Problem loesen, das sich die Kupplungsscheiben im Kupplungskorb eingearbeitet haben (nach ca 30000 km). Beim Anfahren laesst sich die Kupplung dann nicht mehr gut dosieren. Durch die Zusatzscheibe liegen die Kupplungslamellen nun an einer anderen Stelle im Kupplungskorb und die Dosierung funktioniert wieder hervorragend. Ich fahre schon seit 83000 km mit dem ersten Kupplungskorb. (Yamaha raet hier natuerlich zum Austausch).

Mit Vollsynthetikoel springt der Motor viel besser an und man kann (wenn man ein Gewichtfetischist ist, eine kleinere Batterie einbauen. Ich hab die Batterie von einer RD 350LC bis Bj. 83 drin (12Volt, 5.5 Ampere), die ist 2.5 kg leichter als die Orginale und der Motor springt auch bei 5 C noch problemlos an.

Bremse:
Nach ca 35000 km laesst sich meistens auch die Vorderradbremse immer schlechter dosieren. Ursache ist der Bremszylinder am Lenker. Die Stahlschraube, die den Zylinder bewegt, hat sich dann in das weiche Aluminium eingearbeitet. Man kann einen neuen kaufen, oder man klebt mit Metallkleber ein Ventileinstellplaetschen auf den Bremskolben. Funktioniert dann besser als neu (geringerer Reibungskoeffizient zwischen Schraube und Ventileinstellplaetschen). Haelt unbegrenzt. Als Bremsbelaege sind die Brembo Belaege unschlagbar. Gleiche Bremsleistung, gleiche haltbarkeit, nur halb so teuer wie die Orginalbelaege.

Reifen:
Hauptproblem ist das 18 Zoll Hinterrad. Die Reifenfirmen entwickeln neue Sportreifen in 18 Zoll meistens erst ab 160 er Breite. Dafuer gibts (soweit ich weiss) nur bei Alphatechnik Reifengutachten. Die kosten 120 DM pro Reifenpaarung. Das lohnt sich aber meistens trotzdem. Ich fahre z.B. den MEZ1 in 120/70ZR17 vorne und den MEZ2 in 160/60-ZR18 hinten. Der Reifen haelt selbst bei sportlicher Fahrweise mindestens 10000 km hinten und der Grip reicht mir voellig aus. (95 % verblasen unnoetig Geld weil sie unbedingt den neuesten Supersportreifen fahren wollen, der nur 4000 km haelt, aber den man sowieso nur auf der Rennstrecke ausnutzten kann.


Autor Mark Lothschuetz:

Fahrwerk:

Die Originalen Gabelfedern der 3HE sind viel zu lasch. Mit 20er Öl wird die Gabel zwar hart, schlägt aber immer noch durch. Schrott also. Abhilfe: progressive Federn einbauen (meine sind von Technoflex) und auf 10er öl zurückgehen. Die Gabel spricht damit sehr fein an und schlägt nicht mehr durch.

 

Auch Fahrwerk:

Stummellenker sind nicht jedermanns Sache. Und meine erst recht nicht. Ne Superbike Brücke in Verbindung mit nem gescheiten Lenker (ich hab nen Renthal Endurolenker genommen) wirkt in punkto handling und Langstreckentauglichkeit wahre Wunder.

 

Bremsen:

Die labberigen Gummileitungen von Yamaha auf jeden Fall gegen Stahlflex tauschen. Bringt als erste Stufe schon mal einiges. Die vorderen Scheiben auf schwimmend umzubauen, bringt dann noch mal nen guten Gewinn an Dosierbarkeit  und Bremskraft. Wenn man diese Bremsanlage dann noch in Verbindung mit Carbon Lorraine Belägen bringt, braucht sie sich vor keiner R1 Bremse mehr zu verstecken. Und TÜV für die schwimmenden Scheiben war auch kein Problem.


Autor Ingo Schirok,

Fahrwerk:

Wie die beiden vor mir schon gesagt haben, sind die originalen Federelemente der FZR 600 nicht so der Hammer. Ich habe komplett auf White Power
Federelemte umgerüstet. Das Federbein läßt sich gut einstellen und schlägt auch bei schneller Gangart im Zweipersonenbetrieb nicht durch. Die Gabelfedern sind
einigen vieleicht eine Spur zu hart, ich hab damit aber kein Problem.

Lenker:

Ein Grund sich für eine Fzr zu entscheiden, war die gute Handlichkeit bei relativ geringem Gewicht. Ich habe an meine Fzr eine Gabelbrücke von LSL
angebaut und einen Tomaselli Endurolenker draufgeschraubt. In verbindung mit den schon angesprochenen Federn, fühlt man sich auf engen kurvenreichen Strecken
wie auf einer Supermotomaschine.

Reifen:

Ich fahre im Moment eine MEZ1 Kombination in 120/70 ZR 17 vorne und 150/60 ZR 18 hinten. Ist eigentlich ganz okay, die Maschine verliert nichts von
ihrer spielerischen Handlichkeit. Aber Achtung: Wer gerne flott unterwegs ist, der sollte sich doch für einen 160er Hinterreifen entscheiden. Sobald mein Reifen runter
ist werde ich das auch tun, denn viele Reserven hat man bei der Kurvenhatz mit dem Endurolenker nicht.

Verkleidung:

Welche Verkleidung? Ne, mal im Ernst. Ich fahre meine Fzr ohne Verkleidung, dass ist wohl einfach eine Glaubensfrage. Was mir gefällt muss ja nicht
jedem gefallen. Das Fahrverhalten verändert sich dadurch nicht, mal abgesehen davon, dass einen der Wind bei 200kmh ganz schön um die Nase weht. Meine
Verkleidung ist natürlich ordnungsgemäß ausgetragen.